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Zeitgeschichte

Zeitenwende in Brandenburg: Aufbruch 1989/90

Im Jahre 1989 zeigte sich die Führung der DDR als völlig unbeweglich in einer sich wandelnden Welt. Während die SED-Oberen auf „bewährtem Kurs“ steuerten, reagierte die Bevölkerung: Die einen gingen in den Westen; die anderen blieben und traten für grundlegende Veränderungen ein. Es war eine Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen, Monate des Auf- und Umbruchs. Allseits präsent sind die Aktionen in den Großstädten wie Berlin und Leipzig. Aber auch in den kleinen Gemeinden und anderen Städten im Land vollzogen die Menschen eine Demokratisierung und entmachteten die Herrschenden, besetzten Geheimdienstzentralen, belagerten Kasernen und Gefängnisse, gründeten Interessenverbände und Bürgerbewegungen.

Fast 20 Brandenburger Museen berichten auf der Internetseite www.zeitgeschichte-im-museum.de über diese Ereignisse. Spannende Geschichten und Sammlungobjekte wurde recherchiert. Viele von ihnen drohten in Vergessenheit zu geraten.

Mit dem Projekt „Zeitenwende in Brandenburg“ möchte der Museumsverband des Landes helfen, die Erinnerungen an die Zeit 1989/90 wachzuhalten. Recherchiert werden kann nach nach Orten oder auch nach Themen. Viele Museen organisierten Sonderausstellungen, die wir in der Rubrik Ausstellungen zusammengestellt haben. Hinweise auf Veranstaltungen zum Jahr 1989/90 landesweit ebenso wie andere interessante Zeitzeugenportale und Objektgeschichten finden Sie unter Links.

Das Internetprojekt ist ein wachsendes Archiv, das zu aktiver Teilnahme anregt – es kann ständig ergänzt, aktualisiert, überarbeitet und erweitert werden. Es liefert schnell und übersichtlich Informationen zu Projekten und Initiativen, lädt aber auch zum Nachlesen und Stöbern ein. Mit diesem Projekt verfolgt der Museumsverband erneut seinen Anspruch: Gemeinsam sind wir stark – Zusammenarbeit und Projekte verbinden Museen miteinander und helfen, aus begrenzten Mitteln und Ressourcen mehr zu machen.